Was wir liebevoll Komplexe nannten…

Hatte am Ende doch sehr viel mehr mit … zu tun!

Da waren sie einfach, sie waren da, sie waren present, in der einen Beziehung mehr als in der anderen. Sie haben einem das Leben schwer gemacht, vielleicht sogar das ein oder andere mal den Umgang mit dem was die Behinderung mit sich brachte…

Er hatte angst vor dem Schmerz des verlassen werdens, er glaubte man könne ihn nicht für ihn lieben, nur für seine Materiellen Dinge, die er an seine letzte Freundin verloren hat, aus angst zu scheitern hat er es nicht zugelassen geliebt zu werden!

Er hatte angst davor angefasst zu werden, er konnte es einfach nicht, er hatte angst, irgendwas könnte passieren was mich erschreckt!

Er konnte selbst nicht wahrhaben, dass er so vieles nicht mehr konnte oder sah durch seine Behinderung und anstatt darüber zu sprechen, hat er es einfach verdrängt!

Ich konnte oft gar nicht alles richtig analysieren, ich wusste nicht das diese Verdrängung ein Teil des Verarbeitungsprozesses war… Mich brachte es sehr an meine Grenzen manchmal sogar soweit, dass der Weg nicht gemeinsam weiter gehen konnte!

Die Beispiele sind aus drei verschiedenen Beziehungen und heute glaube ich zu wissen, dass das alles etwas mit der Liebe zu sich selbst und der Akzeptanz des Selbst zu tun hat. Damals wusste ich einfach nicht weiter…

Dabei wäre es vermutlich unglaublich einfach und leicht gewesen es anders zu machen, man hätte nur darüber reden müssen, ehrlich aufrichtig und nah! That´s it!

Ich hätte mich auch mehr erklären müssen, mehr darüber erzählen wie meine Augen einen Menschen mit Behinderung sehen, dass Dinge die vermeindtlich unangenehm sein könnten, für mich gar nicht schlimm sind und einfach dazu gehören…

Aber vielleicht hatte ich da selbst auch ein Selbstliebe problem? Ja wahrscheinlich, es hat lange gedauert, bis ich das ganz annehmen konnte. Dieses Devotee sein…

Auf bald und liebe Grüße

Die Mel