Braucht es einen Namen?

Eine Sache die ich oft gefragt werde, wozu braucht es denn für diese sexuelle Präferenz für Menschen mit Behinderung einen Namen? Warum kann es nicht etwas ganz normales sein?

Und so ganz genau weiß ich die Antwort auf diese Fragen auch nicht, für mich war es immer gut einen Namen dafür zu haben, um auszudrücken das ich eben auf Rollifahrer stehe! Devotee sein…
Ich glaube niemand der nicht selbst ein Devotee ist, kann sich vorstellen wie allumfassend und lebensbeeinflussend das ist… Und wenn ich mir die Gesellschaft ansehe, wo viele Menschen eher einen Partner mit Behinderung gänzlich ausschließen, dann denke ich schon, dass es gut ist einen Namen zu haben.

Schlecht ist wenn niemand weiß was das ist? Was ist eigentlich ein Devotee? Das darf man dennoch erklären und ich mach das auch wirklich gerne, aber irgendwann gibt es vielleicht eine Welt wo man einfach weiß was ein Devotee ist, wo man sich einfach nicht mehr dafür erklären muss was man empfinden…

Ich finde auch das man entscheiden darf ob man attraktiv und schön gefunden werden will, ob man mit seiner Behinderung sexuell attraktiv sein will für einen Devotee…

Ich glaube so gesehen braucht es diesen Namen, den ich selbst jetzt auch nicht unbedingt passend finde… – DEVOTEE – nicht von mir ausgewählt aber er bezeichnet einfach einen Menschen, der eine sexuelle Präferenz für Menschen mit Behinderung hat…

Ich hab das Kapitel auch schon ausgelassen und einfach so mein Interesse bekundet und Rollifahrern gesagt das ich sie schön finde ohne mich als Devotee zu definieren, was soll ich sagen, die Skepsis war nicht weniger groß.

Ich bin ein Freund von klaren Worten und ich benenne es auch gerne, ich hab auch gerne wenn mein Gegenüber bescheid weiß, denn nur so kann etwas auf Augenhöhe kommuniziert werden…

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